23-2020 Verkehrsunfall mit LKW und Motorad


 

 


 

Datum: 07.05.2020

Alarmzeit: 13:52 Uhr

Einsatzart: THL

Einsatzmeldung: Verkehrsunfall mit LKW und Motorad

 

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Pfeffenhausen

FF Holzhausen

Feuerwehrführung

Rettungsdienst

Polizei

 

Fahrzeuge FF Pfeffenhausen: 

Pfeffenhausen 21/1

Pfeffenhausen 40/1

 

Einsatzbericht: 

 Am Donnerstag den 07.05.2020 um 13:52 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der B299 alarmiert, bei dem ein Motorradfahrer mit einem LKW kollidiert ist.  Als wir an der Einsatzstelle eintrafen war bereits der Rettungsdienst vor Ort und begann mit der Erstversorgung des Motorradfahrers. Da bei dem Motorrad der Tank beschädigt war, sicherten wir die Unfallstelle ab und stellten sicher dass das Motorrad nicht in Brand gerät.

Nachdem der Motorradfahrer in ein umliegendes Krankenhaus gebracht wurde, säuberten wir die Unfallstelle und gaben anschließend den Verkehr wieder frei.
Der LKW Fahrer blieb unverletzt.

 

 

Weiterführende Links:

https://www.pnp.de/polizei/Verkehrsunfall-bei-Ueberholvorgang-Motorradfahrer-schwer-verletzt-3678001.html

 

 


 

Tags: Gefahrstoff, Einsatz, FF Pfeffenhausen, FFw, Verkehrsunfall, B299, Motorrad, Betriebsstoffe

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Liebe Leser und Freunde der Feuerwehr Pfeffenhausen,

uns freut es sehr, dass sie uns auf diesem Wege ein wenig begleiten und sich über uns und unsere Tätigkeiten Informieren. Auch wir sind in Zeiten von Corona nicht von Einschränkungen verschont geblieben. So entschieden unsere Kommandanten rechtzeitig, verantwortungsvoll und mit Weitblick, dass sich die aktive Mannschaft der FF Pfeffenhausen vor dem Virus dringend schützen muss, um die Einsatzbereitschaft für unseren Schutzbereich immer sicher zum Wohle des Nächsten gewährleisten zu können. Deshalb entschied man sich auf sämtliche Aus- und Fortbildungen, sowie den Übungsdienst, Lehrgänge und soziale Kontakte seit Beginn der Krise im März zu verzichten. Dies geht soweit, dass wir uns selbst ein striktes Betretungsverbot für das FF-Haus auferlegt haben und nur Einsätze und aktuell nur dringende Wartungs- und vorgeschriebene turnusmäßige Prüfungsmaßnahmen an Fahrzeugen und Gerätschaften durchgeführt werden. Der Ausbildungsdienst leidet zwar darunter, aber wir profitieren von unserem vielen Üben und der jahrelangen Erfahrung im Umgang mit allen Gerätschaften, so dass jede Art von Einsatz unter Einhaltung strengster Hygienenmaßnahmen zum Schutz für uns und Sie weiterhin an allen 365 Tagen des Jahres professionell abgeleistet werden kann und wird. Daher wundern Sie sich nicht, wenn unsere Autos aktuell bei Einsätzen nie voll besetzt und die Einsatzkräfte, egal bei welcher Art von Einsatz, mit medizinischem Mundschutz, Handschuhen oder anderen persönlichen Schutzausrüstungen kommen. Dies ist nur ein kleiner Teil unseres umfangreichen Hygienekonzeptes, damit alle Einsatzkräfte sich gegenseitig vor Corona schützen und niemals die komplette Mannschaft im Ernstfall ausfallen würde. Es ist somit immer dafür gesorgt, dass wir Einsatzbereit bleiben und gut durch die Krise kommen, egal wie lange sie uns begleitet.

Dem Aufmerksamen Leser mag aufgefallen sein, dass wir ein paar Einsätze heuer nicht nummeriert oder keinen Text dazu verfasst haben. Dazu möchten wir uns nachträglich wie folgt äussern: Diese Einsätze haben definitiv stattgefunden! Es handelt sich dabei in der Regel um Fahrdienste, bei denen wir Ehrenamtlich in einem Zentrallager des Landkreises Landshut von einer Verteilstelle kurzfristig angerufen werden um bestelltes und in Paketen individuell angefordertes Infektionsschutzmaterial (z. B. Medizinische Mund-Nasen-Masken FFP2, OP-Masken, Desinfektionsmittel für Fläche und Hand, Kittel, Visiere etc.) für Alten- und Pflegeheime im Landkreis oder der Gemeinde abzuholen und gewissenhaft dort abzuliefern. In dieser Verteilstelle arbeiteten in den letzten sechs Wochen auch zwei Kräfte der FF Pfeffenhausen ehrenamtlich in Ihrer Freizeit ganztägig mit und disponierten den Waren Ein- und Ausgang, den Fahrdienst und die Bestellungen in Absprache mit dem Landratsamt LA im Zuge des ausgerufenen Katastrophenfalls. Des weiteren werden über diese Verteilstelle jedoch ausschließlich „Krisenwichtige und Systemrelevante Berufsgruppen“ mit Schutzmaterial beliefert. Wie z. B. Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Fachärzte, Hebammen, Physiotherapeuten, medizinische Fahrdienste, Feuerwehren, Schulamt, Bestatter etc.

Es sei in diesem Zuge vorsorglich darauf hingewiesen, dass ein Kauf oder die Abholung von Schutzmaterial für Privatpersonen dort definitiv nicht möglich ist, da dies ausschließlich über den Katastrophenschutz für die Krisenwichtige Infrastruktur beschafft und verteilt wird, damit diese Gruppen für uns und unsere Gesundheit sicher arbeiten können und nicht ausfallen!

Wie sie sehen, sind wir auch nicht von der Krise verschont geblieben und müssen uns massiv einschränken. Wir möchten uns bei Ihnen aber herzlich für Ihr Interesse an der Feuerwehr bedanken und wünschen uns allen, dass wir unbeschadet und schnellstmöglich durch die aktuelle Lage kommen. Wir sind stets für Sie Einsatzbereit und bitten Sie, sich und uns bestmöglich durch Abstand und einfache Hygienemaßnahmen zu schützen, dass das in Zukunft auch so bleibt!

Gott zur Ehr´ dem nächsten zur Wehr!

 

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