Allgemeines

MTA Ausbildung

 

Am Samstag, 26.10.2019 war es für drei Jugend-Feuerwehrler der FF Pfeffenhausen mit über 20 weiteren Kameraden aus dem Bezirk von Kreisbrandmeister Hermann Fischer endlich soweit.

Sie legten nach ca. 120 Stunden Ausbildung, verteilt auf ein bis zwei Jahre, die Prüfung „Modulare Trupp Ausbildung Basismodul“ (kurz MTA-Basismodul) in Obersüßbach erfolgreich ab.

Die Ausbildung umfasst sowohl Praxis als auch Theorie-Schulungen, wie unter anderem einen Erste-Hilfe-Kurs, das sichere Anwenden von Digitalfunkgeräten, die Lage und die praktische Anwendung von verschiedensten Feuerwehr-technischem Gerät aus allen möglichen Standard-Einsatzfahrzeugen und eine Einheit in Psycho-Sozialer-Notfall-Vorsorge (PSNV) und einiges mehr.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses unter den Augen von KBI Haller, KBM Fischer und weiteren Prüfern und Schiedsrichtern bzw. Helfern dürfen sich die jungen „Feuerwehranwärter“ nun mit Erreichen des 18. Lebensjahres als „Feuerwehrmann“ bezeichnen und vollumfänglich mit Ihren jeweiligen Feuerwehren selbständig Ausrücken und im Einsatz aktiv mitwirken.

Den erfolgreichen Abschluss feierte man gemeinsam im Gerätehaus Obersüßbach mit einem Essen und den vielen Glückwünschen durch die Anwesenden Prüfer bzw. Heimat-Kommandanten und jeder erhielt eine Lehrgangs-Bestätigung der Kreisbrandinspektion Landshut Land Nord.

Im Anschluss an das MTA-Basismodul kommt ab nächstem Jahr in einem zweiten Schritt mit ca. 40 Stunden Ausbildung das abschließende sogenannte „MTA-Ausbildungs- und Übungsdienst“-Modul . Beim Ausbildungsmodul sollen die erlernten Tätigkeiten erweitert und gefestigt und spezifische Geräte bzw. Fahrzeugtypen, die von der Mindestausstattung einer jeden (kleinen) Feuerwehr nach oben abweichen, geschult werden.

Wir gratulieren unseren drei Prüflingen und allen anderen Teilnehmern des Kurses zum Bestehen des Lehrgangs und hoffen, dass sie nächstes Jahr auch mit Eifer und Tatkraft an der nächsten Ausbildung und Prüfung mit Erfolg teilnehmen und ihr erlerntes Wissen zum Unterstützen der jeweiligen Heimat-Feuerwehren einsetzen.

Jede Feuerwehr ist froh, wenn junge Leute ihre Freizeit im Ehrenamt zum Wohle des nächsten Verbringen und sich darüber hinaus auch noch zusätzlich Fortbilden. Nur so ist unser Fortbestand überhaupt möglich.

Deswegen sei auch ganz herzlich den Ausbildern, Kommandanten, Jugendwarten, Gruppenführern, Maschinisten, Schiedsrichtern und Prüfern die bei der Ausbildung mitgewirkt hatten gedankt, denn sie geben mit bestem Wissen und Gewissen in ihrer Freizeit, weit über den normalen Feuerwehrdienst hinaus, ihren reichen Erfahrungsschatz aus Theorie und Praxis an die nächsten Generationen weiter.

 


 

Atemschutzkurs bei der FF Pfeffenhausen

 

 

Zurzeit findet in Pfeffenhausen bei unserer Feuerwehr ein Atemschutzkurs des Brandbezirkes Nord statt. Dabei erlenen 17 Feuerwehrler aus den verschiedensten Atemschutzfeuerwehren das nötige Wissen um es dann in den Einsätzen richtig anwenden zu können. Den Abschluss des Kurses bildet dann eine theoretische und praktische Prüfung. Wir bedanken uns schon mal bei allen Teilnehmern für Ihre Bereitschaft.

#Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren.

 


 

Schaumtrainer Schulung

 

 

Am Dienstag nahmen 3 Mitglieder unserer Feuerwehr an einer Schaumtrainerschulung in Neufahrn Teil. Der Schaumtrainer wurde dem Landkreis Landshut von der Versicherungskammer Bayern zur Verfügung gestellt. Diesen können alle Feuerwehren des Landkreises für Übungszwecke verwenden. In der Schulung wurden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in Theorie und Praxis erklärt. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer das Übungsgerät noch selbst testen. 

 


 

Feuerwehr Führung besichtig Windkraftanlage

 

 

Wir wurden vom Hersteller der Anlage über mögliche Einsatzszenarien sowie über Einsatzpläne bei einer Alarmierung informiert. Seit März diesen Jahres ist die Windkraftanalge in Egg in Betrieb. Dort hat der Betreiber PRIMUS ENERGIE zwei Windkraftanlagen vom Typ ENERCON E - 103 in Betrieb genommen. Diese haben jeweils eine Höhe von knapp 100 Meter und einen Rotordurchmesser von 103 Metern.

 

 


 

Einsatzübung im Altenheim in Pfeffenhausen

 

 

 

Das Altenheim ist mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet.  Ein oder mehrere Rauchmelder stellten eine Rauchentwicklung fest und die Brandmelde Zentrale schickte einen Alarm an die Integrierte Leitstelle Landshut. Diese Alarmierte dann die Feuerwehren Pfeffenhausen, Niederhornbach und Oberhatzkofen sowie den Rettungsdienst und die Polizei. Beim Eintreffen wurden wir von einem Hausmeister eingewiesen, der uns nochmals den Sachverhalt schilderte: In der Küche gab es eine Explosion und es kam zu einem Brand. Es befanden sich noch drei Personen in der Küche. Eine vierte Person war Orientierungslos und lief in das 1. Obergeschoss. Mit Atemschutztrupps der Feuerwehren Pfeffenhausen und Oberhatzkofen wurde eine sofortige Personenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Diese fanden die schwer verletzten Personen in der stark verrauchten Küche und trugen sie aus dem Gebäude wo sie dann von weiterem Personal zum Patientensammelplatz getragen und dem Rettungsdienst übergeben wurden. Parallel suchte ein anderer Trupp der Feuerwehr Niederhornbach im nicht verrauchten 1. Obergeschoss nach der vierten Person. Diese konnte in einem Bewohnerzimmer gefunden und ebenfalls den Rettungsdienst übergeben werden. Beim durchzählen aller Personen am Sammelplatz stellte sich heraus das ein weiterer Hausmeister fehlte. Dieser wurde dann erneut vom Atemschutztrupp aus dem verrauchten Gebäudeteil getragen und zum Patientensammelplatz gebracht. Nachdem sichergestellt war das alle Brände aus sind, wurde der verrauchte Gebäudeteil anschließend mit einem Überdruck Lüfter entraucht.

Wir bedanken uns bei der Heimleitung für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie den Kameraden die diese Übung ausgearbeitet hatten. Anschließend saßen wir zur Nachbesprechung und einer Brotzeit im Feuerwehrhaus Pfeffenhausen zusammen.

 


Wir besuchten den  Kindergarten St. Martin in Pfeffenhausen

 

Heute am 31.05.2019 besuchten wir mit unseren HLF den Kindergarten St. Martin in Pfeffenhausen. Die Kinder durften sich die Atemschutz Ausrüstung hautnah ansehen und stellten festen, dass man von einem ausgerüsteten Atemschutz Trupp keine Angst haben muss. Nachdem wir viele Fragen beantwortet hatten wurde noch das Feuerwehrauto genau inspiziert und Anschließend der Rasen im Garten mit dem Wasserwerfer des Fahrzeuges gegossen.

Wir bedanken uns bei der Kindergarten Leitung, dass wir auch dieses Jahr wieder vorbei schauen und den Kinder etwas über richtiges Verhaltem im Brandfall zeigen durften.

 

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