Über uns

Mitglieder in der Vorstandschaft:

1. Vorsitzender: Hermann Fischer

2. Vorsitzender: Wolfgang Gaillinger

Kassier: Christian Butz

Schriftführer: Andrea Dusl

Beisitzer: Heinrich Herdt, Alexander Grocholl, Christian Wirth

1. Kommandant: Markus Helmel

2. Kommandant: Michael Gensel

Zeugwart: Florian Huber

Atemschutzwart: Rene Kügler

Jugendwart: Bastian Stanglmeier

Maschinisten: Matthias Grocholl, Jürgen Gruber

Gruppenführer: Georg Steiger, Kurt Holland


Chronik der FFW Pfeffenhausen:


Über die Anfangsjahre der Freiwilligen Feuerwehr Pfeffenhausen finden sich keine schriftlichen Aufzeichnungen. Bekannt ist nur, dass sie sich aus der Turnerfeuerwehr im Jahre 1866 gründete. Die erste Eintragung findet man im Jahre 1868 in der Chronik, wo unter anderem zu lesen ist: „Nachzuholen ist, dass sich die Freiwillige Feuerwehr dahier im Jahre 1868 unter der Vorstandschaft des Vierbrauers Carl Kaberhuber organisiert hat:“ Desweiteren ist im Jahre 1870 folgendes vermerkt: „Auch eine Freiwillige Feuerwehr hat sich gebildet, welche unter dem Kommando des Tuchmachermeisters und Magistratsrates Johann Fahmüller sich immer bestens entwickelt und schon schöne Proben ihrer Fertigkeit und ihres Muthes aufzuweisen, auch schon die Anerkennung des königlichen Bezirksamtes erhalten hat.“


Im Jahre 1880 wird die Freiwillige Feuerwehr auch bei der Bildung des Festausschusses des Geburts- und Namensfestes seiner Majestät König Ludwig II. und des 700 jährigen Jubiläums des Herrscherhauses Wittelsbach am 25. August 1880 genannt. Dem damaligen Festausschuss gehörten Dr. Prager, Magistratsrat Fahmüller, Feuerwehrhauptmann Josef Reder, Schreiner Ludwig Grünwald, Lehrer Jakob Meier, Lehrer Alois Meier an. Die Gemeinde erbaute im Jahre 1878 ein neues Feuerwehrhaus zum Preis vom 4000 Mark, das alte wurde an den Metzger Josef Lehner zum Preis vom 600 Mark verkauft. Die Weihe fand am 17. November 1878 statt. Die Freiwillige Feuerwehr nahm in voller Ausrüstung am Marktplatz Aufstellung und zog unter Vorantritt eines Musik-Corps mit den beiden Gemeinde-Collequien zum Feuerhaus, wo der damalige Bürgermeister Huber in warmen Worten unter Hinweis auf die großen Aufgaben und die Opferwilligkeit der Freiwilligen Feuerwehr dem Hauptmann Fahmüller die Schüssel zum Feuerwehrhaus übergab und dann ein Hoch auf seine Majestät Ludwig II. ausbrachte, worauf Kommandant Fahmüller mit Begeisterung seine Mannschaft zur getreuen Erfüllung übernommenen Pflichten aufforderte und ein „Gut Heil“ auf den Markt ausbrachte. Hierauf wurde mit sämtlichen Gerätschaften das neue Feuerwehrhaus bezogen und das Fest mit geselliger Unterhaltung beschlossen. Am 8. November 1879 setzte die FFW ihre Einsatzbereitschaft das erste Mal unter Beweis, als im Dachboden des Gastwirts Metz, Hausnummer 76, vormittags um 9.30 Uhr ausbrach. Das Feuer konnte aber sofort unterdrückt werden. Einen weiteren Einsatz gab es am 20.12.1883, als unter Schneesturm und Donner früh 4 Uhr der Blitz im Turm des Kirchleins Eichstätt einschlug und die Kirche voll ausbrannte.



Die FFW nahm von Jahr zu Jahr einen größeren Aufschwung. Wie aus einer Tammliste im Jahre 1910, die der damalige Schriftführer Cölestin Hofschuster anlegte, zu ersehen ist, verfügte der Verein über 150 Mitglieder.

Am 19. September 1920 wurde das 50jährige Gründungsfest abgehalten. Hier wurde auch die Fahne geweiht, die bis 1991 immer an der Spitze der Wehr getragen wurde.

Während des zweiten Weltkrieges stand die FFW unter dem Kommando von Heinrich Ruess, der dasselbe an Hans Riebl nach dem Weltkrieg abgab. Bei der Generalversammlung im Jahre 1950 wurde Josef Wackerbauer als Kommandant gewählt. In seine Amtszeit fiel das 80 jährige Gründungsfest 1951. Hervorzuheben ist die Einführung der Christbaumversteigerung, die auf den 6. Januar 1951 zurückdatiert. Der Reingewinn war damals rund 700 Mark. Für damalige Verhältnisse eine Riesesumme. Im gleichen Jahr wurde auch der Feuerwehrball wieder eingeführt. Das 90jährige Gründungsfest im Jahre 1960 war ein weiteres herausragendes Ereignis in der Vereinsgeschichte. Das erste Leistungsabzeichen wurde 1962 von den Feuerwehrmännern Josef Wrobel, Otto Gerg, Sebastian Brieller, Josef Ruttinger, Max Weinberger, Georg Gumplinger, Sigmar Forster, Paul Ruhland und Hans Ammer abgelegt.

1965 trat Josef Wackerbauer als Kommandant zurück und Alois Wocheslander führte die Wehr bis 1975. In seine Amtszeit fiel das 100 jährige Gründungsfest und auch ein neues Tanklöschfahrzeug wurde beschafft. Der Katastrophenschutz stellte ein TLF 8 zur Verfügung, da heute noch nach 41 Jahren seinen Dienst bei der FF Ludmannsdorf tut.

In der Zeit von 1975 bis 2000 führt Heribert Helmel als 1. Kommandant über 25 Jahre die Wehr. 1982 wurde ein LF 8, dass neben der feuerwehrtechnischen Ausrüstung auch mit Rettungsspreizer, Rettungsschere und Greifzug ausgestattet ist. Für das TLF 8 stationierte der Katastrophenschutz ein neues LF 16 TS, das 1988 einer Bestimmung übergeben wurde. Ebenso wurde ein neues TLF16/25 in Dienst gestellt.

Ein herausragendes Ereignis war der Neubau des Feuerwehrgerätehauses durch den Markt Pfeffenhausen in den Jahren 1988 bis 1990. Am 24. April 1990 konnte der 1. Bürgermeister des Marktes Johann Weigert, der auch 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Pfeffenhausen war, das neue Feuerwehrgerätehaus seiner Bestimmung übergeben.

2000 trat 1. Kommandant Heribert Helmel nach 25 Jahren Führung ab und übergab an Hermann Fischer. Helmel wurde zum Ehrenkommandanten ernannt und erhielt das silberne Steckkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes überreicht.

Während des letzten Jahrzehntes wurde insbesondere die Jugendarbeit bei der FF Pfeffenhausen groß geschrieben. Nicht wegzudenken ist die Feuerwehr beim Erntedankfest, Maibaumaufstellen, Wallfahrten, Floriansfest oder am Faschingsdienstag, immer getreu dem Wahlspruch auf der Fahne: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“